10 000 Franken für Frauenprojekte in Palästina


Es war ein Frauenclub übergreifendes Ereignis am 7. November in Luzern. Die Referentin Sumaya Farhat-Naser sowie das Podium im Anschluss lockten 300 Zuhörerinnen und Zuhörer in die Matthäus Kirche.

Sumaya Farhat Naser und Fana Asefaw

 

 

Friedensarbeit sei Bildungs- und Überzeugungsarbeit, sagt Sumaya Farhat Naser. Und so arbeitet sie auch. Sie setzt sich ein für Frauenrechte. Sie arbeitet als Friedensvermittlerin mit Kindern und Jugendlichen in ihrer Heimat Palästina. Sie ist Buchautorin und bereist das deutschsprachige Europa, oft auch die Schweiz. Zentral in ihrem Referat waren ihre Frauenprojekten. Sie ermöglichen Frauen ein eigenes Einkommen, indem sie Land bewirtschaften und verschiedene Produkte herstellen, die sie verkaufen können. Für ihre Projekt- und Friedensarbeit ist Sumaya Farhat-Naser mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden.

 

 

Das Podiumsgespräch im Anschluss an das Referat leitete Karin Frei. Mit ihren Gästen, Fana Asefaw, Kinder- und Jugendpsychiaterin in Winterthur, Nadja R. Buser, Mitarbeiterin Helvetas, Marc Engelhardt, Buchautor und freischaffender Auslandkorrespondent und Sumaya Farhat Naser sprach sie über das Thema «Überleben in Konfliktgebieten».

 

 

 

 

 

Durch die Unterstützung von Sponsoren und den Besucherinnen und Besucher des Anlasses kamen CHF 10 000 zusammen. Mit diesem Geld werden Projekte des Frauenzentrums Ein Arik in Palästina unterstützt. Der Abend war ein Frauen-Club-übergreifendes Projekt. Organisiert von den Clubs Innerwheel Luzern, Club Soroptimist Luzern, Zonta Club Luzern, Lyceum Club Luzern und dem Verein Bourbaki Panorama Luzern.

 

 

 

 

Sumaya Farhat-Naser mit Besucherinnen