Meeting April 2019


Hospitality und Gastfreundschaft: Zu Gast bei Monika Troxler im Hotel/Restaurant Frohsinn bei Küssnacht

 

 

In ihrem Klassifikationsvortrag führte uns Monika Troxler ein in ihre Arbeit und Aufgabe im Hotel/Restaurant Frohsinn, erläuterte uns all die Berufe, die im Begriff Hospitality vertreten sind und liess uns an wahrer Gastfreundschaft teilhaben.

Zu den Berufen, die unter dem Begriff Hospitality zu verstehen sind, gehören Koch, Restaurationsfachfrau, Hotelfachfrau, Hotelkauffrau, Hotelkommunikationsfachfrau und Systemgastronomiefachfrau. Monika erklärt die verschiedenen Aufgaben dieser Berufe. Nach einer Berufslehren mit Berufsmatura kann man anschliessend eine Hotelfachschule besuchen oder ein Studium als Lebensmitteltechniker absolvieren.

Monika vergleicht die Hospitality mit einer Spielwiese an Emotionen. Analog zum Leiterlispiel beginnt das Gastgewerbe täglich auf Feld Nummer 1. Es ist einem stetigen Wandel unterworfen. So gibt es beispielsweise immer wieder neue Trends wie aktuell das Klima und die Nachhaltigkeit. Zu den Herausforderungen gehören auch  die Take aways, die wie Pilze aus dem Boden schiessen und für die es kein Wirtepatent benötigt.
Neben Wandel und Herausforderungen bewegt sich das Gastgewerbe zudem in einem stetigen Spannungsfeld.
• Die Gäste: ihre Anforderungen an die Hospitality sind gross: Zum einen wollen sie, dass Trends   aufgenommen und gleichzeitig Traditionen bewahrt werden
• Behörden/Verbände: Sie geben immer wieder neue Richtlinien vor, die umgesetzt werden müssen. Beispielsweise Vorgaben betreffend die Sicherheit oder Arbeitszeiten
• Lieferanten: mit ihnen ist eine nachhaltige Beziehung wichtig
• Mitarbeitern

 

Monikas Aufgaben

Nach einer Kochlehre, anschliessender Hotelfachschule und einem Nachdiplomstudien in Marketingplaner und Hotelmanager ist Monika nun Co-Leiterin des Hotel-/Restaurant Frohsinn. Sie ist für den Bereich Hotel zuständig und so für die ganze Administration, die Réception und das Personal verantwortlich. Diese Arbeit ist vielseitig, kostet sie aber auch viel Energie. Sie erholt sich, in dem sie sich an den Wochenenden eine e-mail-freie Zeit nimmt. Wie hart und fordernd ihre verschiedenen Berufsstationen waren, erwähnt sie nur am Rande, lässt uns aber einiges erahnen.

 

Was Monika unter Hospitality versteht und wie sie sie lebt, erlebten wir im Restaurant Frohsinn live: Monika empfängt uns strahlend und mit einem feinen Apéro. Diese Herzlichkeit zeigt sich auch bei ihrem Personal, dem schön dekorierten Tisch mit den feinen Brownies und nicht zuletzt im ausgezeichneten Essen. Das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure und der Spannungsfelder scheinen für uns als Gäste perfekt zu sein. Liebe Monika, Du und Dein Team waren heute Abend im Leiterlispiel nicht auf Feld Nummer 1, sondern im Ziel auf Feld Nummer 110! Ganz herzlichen Dank!