Meeting Juni 2018


Lisa Buchecker
Christine Meyer und Madeleine Rohr

 

3 Frauen – 3 Geschichten – 1 Club

Der Club Luzern hat in den vergangenen Monaten Zuwachs bekommen von Frauen, die sich für die Idee, den Geist und die Arbeit von Soroptimist International interessieren und begeistern.

Für den Vorstand entstand daraus die Idee, für einmal drei langjährige Mitglieder zu Wort kommen zu lassen, um ihnen – und natürlich allen anderen – einen Einblick in den Werdegang von Madleine Rohr, Christine Meyer und Lisa Buchecker zu gewähren, mehr über ihre berufliche Entwicklung zu erfahren und zu hören, wie sie das Clubleben erleben und was ihnen die Mitgliedschaft bedeutet.

3 unterschiedliche Frauenleben

Die drei Frauen sind nicht nur langjährige Mitglieder, auch wegen ihres Altersunterschieds haben sie ganz unterschiedliche Biographien:  Für Madeleine war es selbstverständlich die Familie, inklusive Eltern zu betreuen, ihrem Mann in der Praxis zu helfen (Buchhaltung, Sekretariat etc). „Sie wurde gelebt“. Grosse Freude bereitete ihr daneben das Klavierspiel und die Organisation für einen Ärztekongress in Davos, was sie während 20 Jahren machte.

Christine profitierte von der 68er Bewegung und genoss die Freiheit, Archäologie studieren zu dürfen und sich auf römische Keramik zu spezialisieren. Sie wurde für diverse Projekte angefragt, was damals im Gegensatz zu heute üblich war und konnte diese neben der Betreuung der Familie ausführen.

Lisa war eine „Rebellin/Kämpferin““, indem sie das machte, was sie wollte, obwohl ihr Umfeld (insbesondere ihre Familie) nicht immer glücklich damit war. Schliesslich eröffnete sie ein eigenes Geschäft (Cascade) für edlen, modernen Hausrat – dies, obwohl sie vorgängig lieber mit Antiquitäten hantierte. Die modernen Sachen waren jedoch von den Leuten gefragt und sie konnte so ein Vakuum füllen. Wegen der Digitalisierung habe sich ihre Arbeit/Art der Kunden ziemlich verändert.
Gemeinsam ist allen, dass sie mit grosser Freude im Soroptimist Club sind, den Austausch mit Frauen aus ganz unterschiedlichen Berufen sehr schätzen und für sie das Clubleben eine Bereicherung ist. Wichtig sei, dass alle ihre Persönlichkeiten hineinbringen und der Club auch für Veränderungen offen ist. So sei der heutige Club heute unbeschwerter und zugänglicher als früher. (sh)